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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB

Torquato Tasso

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe, eine Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Théâtre National du Luxembourg

Inszenierung: Frank Hoffmann
Bühne und Kostüme: Karl Kneidl

mit Wolfram Koch in der Titelrolle

Premiere am Samstag, 5. Februar 2011 im Staatstheater

Termine: Sa 05.02. Di 08.02. Fr 11.02. Di 22.02. Mi 23.02. Fr 04.03. Mi 16.03. Fr 18.03.

Das "erste reine Künstlerdrama der Weltliteratur": Der Dichter Torquato Tasso droht an den vom höfischen Mäzenatentum gestellten Verwendungsansprüchen zu zerbrechen.

Torquato Tasso, Dichter am Hofe von Herzog Alfons, gerät mit dem Staatssekretär Antonio aneinander. Angesichts tagespolitischer Aufgaben und Verpflichtungen misst dieser der Dichtkunst eine eher geringe Bedeutung bei. Tasso ist zwar ein Dichter, der sich den vom höfischen Mäzenatentum gestellten Verwendungsansprüchen an die Künste entziehen will, um seine künstlerische Autonomie zu wahren.
Andererseits begreift er in diesem Bestreben auch die Isoliertheit seiner Position, weil sich seine Kunst nicht an der Realität ausrichtet und seine Poesie deshalb auch keine Wirkung auf die Welt ausübt. Er beschwört einen Affront und droht an dem Versuch einer Symbiose von Kunst und Realität zu zerbrechen.
Frank Hoffmanns Inszenierung für die Ruhrfestspiele Recklinghausen bringe »mit südländischem Flair und großer Leichtigkeit […] Goethes Tasso auf die Bühne«, lobte die Frankfurter Rundschau nach der Premiere. Nach der erfolgreichen Aufführungsserie in Recklinghausen wird das Stück – mit dem bekannten Schauspieler Wolfram Koch in der Titelrolle – 2011 in Saarbrücken gezeigt.