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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Johannes Quester, Merten Schroedter (© Björn Hickmann)
Johannes Quester, Merten Schroedter (© Björn Hickmann)

Mann ist Mann

Lustspiel von Bertolt Brecht

Inszenierung: Christoph Diem
Bühnenbild: Isabelle Kittnar
Kostüme: Dorothee Scheiffarth
Musik: Achim Schneider

Wiederaufnahme am Samstag, 16. Oktober 2010 in der Alten Feuerwache

Termine: Sa 16.10. Mi 27.10. Fr 29.10. Di 23.11. Do 02.12.

In Brechts groteskem Lustspiel wird der harmloser Packer Galy Gay "wie ein Auto" zu einer modernen Kampfmaschine ummontiert.

"Ja, ein Mann ist wie der andere. Mann ist Mann." Und weil der eine wie der andere zu sein scheint, gelingt es den drei skrupellosen Soldaten Uria Shelley, Jesse Mahoney und Polly Baker, den harmlosen Packer Galy Gay beim Appell als ihren Kumpanen Jeraiah Jip auszugeben.
Galy Gay ist der Mann, der nicht nein sagen kann: Eigentlich hatte er nur einen Fisch kaufen wollen, doch dann beginnt eine Kette von Verwicklungen, in deren Folge er nicht nur einwilligt, sich als Jip auszugeben, um den drei fragwürdigen Soldaten aus der Patsche zu helfen, sondern an deren Ende er sich "wie ein Auto" komplett zu einer mordenden Kampfmaschine hat "ummontieren" lassen. Brechts Parabelstück (entstanden 1926) zeigt Galy Gay aber nicht als Schwächling und Opfer, sondern vielmehr als negativen Gewinner seiner Verwandlung: "Eine lustige Sache. Denn dieser Galy Gay nimmt eben keinen Schaden, sondern er gewinnt." (B. Brecht). 
Schwärzer kann man sich Humor nicht denken als in diesem grotesken Lustspiel.

 

Besetzung
Uria Shelley:
Andreas Anke
Jesse Mahoney: Johannes Quester
Polly Baker: Georg Mitterstieler
Jeraiah Jip: Boris Pietsch
Charles Fairchild: Klaus Meininger
Galy Gay: Merten Schroedter
Galy Gays Frau/Mah Sing: Melanie von Sass
Herr Wang: Pit-Jan Lößer
Leokadja Begbick: Saskia Petzold