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Sparte 4
Andreas Anke, Georg Mitterstieler, Marcel Bausch
Andreas Anke, Georg Mitterstieler, Marcel Bausch
Saskia Petzold, Andreas Anke, Gabriela Krestan, Georg Mitterstieler, Marcel Bausch<br>(© Thomas M. Jauk)
Saskia Petzold, Andreas Anke, Gabriela Krestan, Georg Mitterstieler, Marcel Bausch
(© Thomas M. Jauk)

König Ödipus

von Sophokles

Inszenierung: Antje Thoms
Bühnenbild und Kostüme: Florian Barth

Wiederaufnahme am Donnerstag, 15. September 2011 in der Alten Feuerwache

Termine: Do 15.09. Sa 17.09. Fr 23.09. Di 27.09. Fr 14.10. Sa 22.10. Do 24.11. Di 29.11.

Ödipus muss in einem schmerzhaften Prozess erkennen, dass er selbst die Ursache allen Übels ist. Im tragischsten Moment findet er zu sich selbst.

Als Kind von seinen Eltern, dem thebanischen Königspaar Laios und Iokaste wegen eines Orakelspruchs ausgesetzt, versucht Ödipus als junger Mann seiner wahren Identität auf den Grund zu gehen. Während seiner Suche tötet er einen alten Mann, befreit die Stadt Theben von einem schlimmen Übel und heiratet die dortige Königswitwe Iokaste, ohne zu wissen, dass er damit seinen Vater erschlagen, seine Mutter geehelicht und damit das Orakel erfüllt hat.
Jahre später wird Theben von der Pest heimgesucht. Um der Seuche auf den Grund zu gehen, schickt Ödipus seinen Schwager Kreon zum Orakel nach Delphi, um Antworten zu erhalten. Hier setzt Sophokles’ Tragödie ein. Kreon kehrt mit der Nachricht zurück, der Mörder von König Laios sei Schuld an der furchtbaren Lage Thebens.
Für Ödipus spitzt sich der Prozess der Selbsterkenntnis in dem Moment zu, da er begreifen muss, dass die Suche nach dem Urheber des Unheils mit der Suche nach der eigenen Identität zusammenfällt.
Schon für Aristoteles stellte »König Ödipus« das Ideal der Tragödie dar. Kein anderes antikes Drama hat bis heute eine vergleichbare öffentliche Resonanz
erreicht.


Besetzung
Ödipus: Georg Mitterstieler
Iokaste: Saskia Petzold
Kreon: Klaus Meininger
Teiresias: Marcel Bausch
Chor der Greise 1: Andreas Anke
Chor der Greise 2: Marcel Bausch
Chor der Greise 3: Klaus Meininger
Chor der Freundinnen 1: Gabriela Krestan
Chor der Freundinnen 2: Christiane Motter
Mann von Korinth: Klaus Meininger
Hirte: Marcel Bausch


Pressestimmen
»Antje Thomas gelingt eine eindrucksvoll dichte Inszenierung. [...] Engagiert spielendes Ensemble. Teamstark wird die große Schicksalssuche in einen übergroßen Verblendungszusammenhang gestellt.«
Heiner Dahl, Saartext

»Antje Thoms wagt diese neue, beunruhigende Sichtweise des Antiken-Klassikers (425 v. Chr.) - ihr größter Verdienst. [...] Identitätsfindung samt Reifeprozess. Eindringlichen Applaus gab's für diesen 'Ödipus'.«
Cathrin Elss-Seringaus, Saarbrücker Zeitung