Oper
Oper von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme am Samstag, 17. September 2011 im Staatstheater
Die chinesische Prinzessin Turandot stellt jedem, der um ihre Hand anhält, drei Rätsel. Wer die Rätsel nicht löst, verliert sein Leben. Viele haben sich schon den Rätseln unterzogen, aber niemand wusste bisher die Antworten – bis sich ein unbekannter Prinz den Fragen stellt, sie richtig beantwortet und seinerseits Turandot herausfordert: Bis Tagesanbruch müsse sie nun seinen Namen herausfinden, sonst sei sie besiegt.
Puccinis letzte Oper nach der gleichnamigen Vorlage von Carlo Gozzi (1762) konnte er selbst nicht mehr vollenden. Franco Alfano vervollständigte die Oper um das Liebesduett von Turandot und Calaf sowie das Finale. In dieser Fassung wurde »Turandot« posthum 1926 in Mailand unter der Leitung von Arturo Toscanini uraufgeführt. Mit großen Chorszenen, exotisch gefärbten Melodien und einigen der beliebtesten Arien der Operngeschichte wie »Nessun dorma«, »Signore, ascolta« oder »In questa reggia« ist »Turandot« eine der faszinierendsten italienischen Opern des 20. Jahrhunderts.
Mit freundlicher Unterstützung durch den SponsorClub des SST
Besetzung
Turandot: Irina Rindzuner
Altoum: Rupprecht Braun
Timur: Hiroshi Matsui / Jiří Sulženko
Calaf: Alexandru Badea / Rafael Rojas
Liù: Izabela Matula / Elizabeth Wiles
Ping: Guido Baehr / Stefan Röttig
Pang: Algirdas Drevinskas / János Ocsovai
Pong: Jevgenij Taruntsov
Un Mandarino: Alto Betz / Vadim Volkov
Opernchor, Extra- und Kinderchor des SST, Kinderchor des Theater Heilbronn
Pressestimmen
»Es ist ein Opernabend, der musikalisch kaum Wünsche offen lässt. [...] Toshiyuki Kamioka dirigiert sich mit dem Staatsorchester förmlich in einen Rausch der Mitte, so engagiert sind die Tempi, so lustvoll werden die Klangfarben aufgefächert, kraftvoll die rhythmischen Akzente gestezt - und die Soli sind lupenrein. Dazu gesellen sich die prachtvollen Chöre (Leitung Jaume Miranda), die sich perfekt ins Klangbild einfügen. Und die Solisten? Bestechend sind sie ohne Ausnahme. [...] Bravo!«
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung
»Beachtliche Leistung!«
Frank Pommer, Die Rheinpfalz
»Die Inszenierung vertraut auf das Libretto und führt gradlinig, gebettet auf dem fulminanten Orchesterklang zum Finale. Irina Rindzuners stählerner Sopran und der wuchtig-präsente Chor akzentuieren.«
Boris L. Lensch, Saartext
Abendbesetzungen
Fr., 17.09. - Wolf | Matsui, Badea, Wiles, Röttig, Ocsovai, Betz |
So., 25.09. - Wolf | Matsui, Badea, Wiles, Röttig, Drevinskas, Volkov |
Mo., 03.10. - Peuschel | Matsui, Rojas, Wiles, Röttig, Drevinskas, Betz |
Mi., 12.10. - Peuschel | Matsui, Badea, Wiles, Röttig, Ocsovai, Volkov |
So., 16.10. - Wolf | Matsui, Rojas, Wiles, Röttig, Drevinskas, Betz |
Die Angaben sind ohne Gewähr. An erster Stelle finden Sie den Abenddirigenten, dann die Nachnamen der Sängerinnen und Sänger der doppelt besetzten Partien. Angaben zu Doppelbesetzungen soweit wie festgelegt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten!