Romeo und Julia (I Capuleti e i Montecchi)
Oper von Vincenzo Bellini – Konzertante Aufführung
Musikalische Leitung: Thomas Peuschel
Dramaturgie: Berthold Schneider
Musikalische Einstudierung: Martin Straubel, Yu-Hsuan Lin, Johannes Merkle
Szenische Mitarbeit: Gaetano Franzese
Choreinstudierung: Jaume Miranda
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere am Freitag, 20. Januar 2012 im Staatstheater
Eigentlich wäre Vincenzo Bellini, Komponist der Oper »Norma«, der würdige Nachfolger des großen Gioacchino Rossini in Sachen Belcanto gewesen – doch dann starb Bellini überraschend im Alter von 34 Jahren und hinterließ ein Œuvre von nur zehn Opern, jede einzelne davon ein Meisterwerk.
Seine »Romeo und Julia«-Oper, die sich bei gleicher Handlung mehr auf italienische Renaissance-Quellen als auf Shakespeare stützt, stammt aus dem Jahr 1830, ist also nur ein Jahr vor »Norma« entstanden. Wie zu dieser Zeit üblich, ist der jugendliche Liebhaber Romeo eine »Hosenrolle«, komponiert für die Mezzosopranistin Giuditta Grisi. Bellini schuf mit seinen weitgespannten Gesangsmelodien eine ganz neue Klasse an Intensität des Ausdrucks und eine neue Form der Virtuosität. Der italienische Originaltitel der Oper benennt die beiden verfeindeten Veroneser Familien, deren erbitterter Kampf die Liebe von Romeo und Julia unmöglich macht.
»Romeo und Julia« wird als festlich-konzertante Oper aufgeführt.
Besetzung:
Capellio: Randall Jakobsh / Hiroshi Matsui / Jiří Sulženko
Giulietta: Sofia Fomina / Elizabeth Wiles
Romeo: Tereza Andrasi / Judith Braun
Tebaldo: Algirdas Drevinskas / Jevgenij Taruntsov
Lorenzo: Olafur Sigurdarson
Der Opernchor des Saarländischen Staatstheaters
Pressestimme
»Die konzertant aufgeführte Oper ‚Romeo und Julia‘ von Vincenzo Bellini war ein musikalischer Gewinn. Die Sänger überzeugten mit Ausdrucksstärke und Leidenschaft. Der Opernchor des Saarländischen Staatstheaters wurde zudem seinen unterschiedlichen Rollen gerecht, das Orchester unter der Leitung von Thomas Peuschel glänzte mit Virtuosität. […]
Tereza Andrasi gelang es, durch metallische Herbheit in der Stimme und virile Aggressivität im Ausdruck ihre Rolle (Romeo) glaubhaft zu machen. […] Sie setzte alle Klangfarben überzeugend ein. […] Elizabeth Wiles konnte das Zögern und Zaudern (mit dem Geliebten zu fliehen), die Seufzer und die Angst (vor der Wirkung des betäubenden Tranks) in schmerzlichen Wohlklang umsetzen, wobei sie gerade an den leisen Stellen große Wirkung erzielte. Überzeugend auch der leidenschaftliche Tebaldo (Jevgenij Taruntsov), der starrsinnige Familienchef Capellio (Hiroshi Matsui) und der auf Versöhnung bedachte Lorenzo (Olafur Sigurdarson).«
Hans Bünte, Saarbrücker Zeitung
Abendbesetzungen
Fr., 20.01. - Peuschel | Wiles, Andrasi, Taruntsov |
Sa., 04.02. - Peuschel | Fomina, Braun, Drevinskas |
Di., 13.03. - Straubel | Fomina, Andrasi, Taruntsov |
Sa., 24.03. - Peuschel | Fomina, Braun, Drevinskas |
So., 01.04. - Straubel | Jakobsh, Fomina, Andrasi, Taruntsov |
Sa., 07.04. - Peuschel | Sulzenko, Fomina, Andrasi, Drevinskas |
Do., 12.04. - Straubel | Sulzenko, Fomina, Andrasi, Taruntsov |
Mi., 09.05. - Straubel | Matsui, Fomina, Andrasi, Drevinskas |
Fr., 15.06. - Peuschel | Matsui, Wiles, Andrasi, Taruntsov |
Do., 21.06. - Peuschel | Matsui, Fomina, Braun, Drevinskas, |
Die Angaben sind ohne Gewähr. An erster Stelle finden Sie den Abenddirigenten, dann die Nachnamen der Sängerinnen und Sänger der doppelt besetzten Partien. Angaben zu Doppelbesetzungen soweit wie festgelegt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten!






