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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB

Phaëton

Oper von Jean-Baptiste Lully, Text von Philippe Quinault nach den »Metamorphosen« des Ovid

Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: Christopher Alden
Bühnenbild: Marsha Ginsberg
Kostüme: Doey Lüthi
Choreinstudierung: Jaume Miranda

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Samstag, 11. Dezember 2010 im Staatstheater

Termine: Sa 11.12. So 27.03.

Phaëton, Sohn des Sonnengottes, verlangt den Sonnenwagen steuern zu dürfen. Seine Hybris wird grausam bestraft.

Das Werk von Jean-Baptiste Lully (1632 bis 1687) führt an den Hof des französischen Königs Louis XIV. In Versailles gehörte der Komponist und Musiker Lully zum engsten Kreis um den »Sonnenkönig«, und dort schuf er das Musterbild eines originär französischen Opernstils. Für Louis XIV. schrieb Lully 1683 eine Oper über den von Ovid überlieferten Mythos des Phaëton, Sohn des Sonnengottes Helios.

Um zu beweisen, dass er sonnengöttlicher Abstammung ist, verlangt Phaëton den Sonnenwagen über das Firmament steuern zu dürfen. Auch durch den Vater lässt er sich nicht von der kühnen und gefährlichen Tat abbringen. Doch er hat zuviel gewagt: Er verliert die Kontrolle über den Sonnenwagen und droht die Erde zu vernichten. Jupiter greift ein und beendet mit seinem Blitz den fatalen Flug, aber Phaëtons tödlichen Sturz vom Himmel kann niemand mehr aufhalten.
Seit der Antike gilt Phaëtons Sturz als Sinnbild der menschlichen Hybris.


Besetzung
Phaëton: Johan Christensson
Théone: Sofia Fomina
Libye: Tereza Andrasi
Clymène: Judith Braun
Èpaphus: Stefan Röttig
Mérops/Saturn: Hiroshi Matsui
Le Soleil/La Déesse de la Terre: N.N.
Triton: Algirdas Drevinskas
Protée/Automne/Jupiter: Guido Baehr
Astrée/Une des Heures/Une Bergère Égyptienne: Elizabeth Wiles