The Yellow Shark
Ein Musiktheater-Projekt in der Reihe "echtzeit", in Kooperation mit der Kulturabteilung der Staatskanzlei
Inszenierung: Gudrun Herrbold
Bühne und Kostüme: Constanze Fischbeck
Choreografie: Birgit Freitag
Premiere am 19. Februar 2011 im Staatstheater
In dem Uraufführungprojekt „The Yellow Shark“ begegnen sich Welten, die normalerweise nur getrennt voneinander existieren und zu erleben sind: Die klassischen asiatischen und westlichen Kampfsportarten und die klassische Musik. Die viel gefragte Regisseurin Gudrun Herrbold erarbeitet mit jungen und älteren Menschen, die in Kampfsportschulen aktiv sind, ein Projekt über musikalische und physische Grenzerfahrungen. Dabei werden sowohl die Faszination des technischen Könnens als auch die Philosophie, die Motivationen und Hintergründe dieser Sportarten thematisiert und zu einem theatralen Vorgang verdichtet.
Gleichzeitig wird zeitgenössische Orchestermusik des amerikanischen Komponisten Frank Zappa – gespielt vom Saarländischen Staatsorchester – erklingen. Auch bei den Musikern werden die Fragen nach dem Grund ihrer musikalischen Tätigkeit gestellt und in Kontrast zu den Aussagen der Sportler gestellt werden.
Die Regisseurin und Theaterpädagogin Gudrun Herrbold arbeitet häufig an ungewöhnlichen szenischen Projekten u.a. mit Sportgruppen. In diesem Rahmen hat sie das vielbeachtete Stück „Dynamoland“ in Dresden und Berlin entwickelt. Im Herbst 2010 bringt sie für das Deutsche Theater in Berlin das Projekt „Corpus“ zur Uraufführung.
"The Yellow Shark" findet statt im Rahmen des Projektes "strukturwandel – neues hören und sehen". Auf eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes hin beteiligen sich daran die Kultureinrichtungen des Saarlandes sowie viele freie Ensembles. "strukturwandel - neues hören und sehen" will mit neuer Musik die Wahrnehmung für die großen Veränderungsprozesse im Saarland schärfen und den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel ästhetisch begleiten; es wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik.


