Die schöne Helena
Operette von Jacques Offenbach in drei Akten, Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musikalische Leitung: Thomas Peuschel
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Susanne Hubrich
In deutscher Sprache
Premiere am Samstag, 23. Oktober 2010 im Staatstheater
Wie war das noch im alten Griechenland? Prinz Paris von Troja soll die schönste unter den drei Göttinnen Juno, Minerva und Venus benennen. Er wählt die Liebesgöttin auf den ersten Platz, und im Gegenzug verspricht Venus ihm die schönste Frau der Welt: Helena. Da aber Helena leider schon die Gattin des alten Königs von Sparta ist, muss Paris als Schafhirte verkleidet Zugang zu ihrem Schlafzimmer suchen. Der gelangweilten Helena ist ein Besuch des attraktiven Schafhirten mehr als recht. Als die beiden ertappt werden, ist der Trojanische Krieg kaum noch zu verhindern – die Folgen sind bekannt!
Zusammen mit seinen Textdichtern Henri Meilhac und Ludovic Halévy schuf Jacques Offenbach das Genre der musikalischen Antikenparodie. Im Anschluss an den Erfolg von »Orpheus in der Unterwelt« folgte 1864 »Die schöne Helena«, in der die Helden des trojanischen Krieges als komische Operettenfiguren auftreten und die Antike als kurioses Zerrbild der französischen Gesellschaft des Zweiten Kaiserreiches erscheint.
Besetzung
Paris: Algirdas Drevinskas / Jevgenij Taruntov
Menelaos: Rupprecht Braun
Agamemnon: Stefan Röttig
Kalchas: Guido Baehr
Achilles: Algirdas Drevinskas / N.N.
Ajax I.: N.N.
Ajax II.: N.N.
Helena: Stefanie Krahnenfeld
Orestes: Tereza Andrasi / Judith Braun
Bacchis: Sabine von Blohn / Alexandra Didié
Lisa Evangelista: Laura Demjan / Claudia Scheiner
Claudia Schisser: Nina Larina / Silvie Offenbeck


