SST Saarländisches Staatstheater, 0 kB
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Christa Ratzenböck, Opernchor
Christa Ratzenböck, Opernchor
Jiří Sulženko, Chang-Kyu Lim, Hans-Georg Priese, Tereza Andrasi, Guido Baehr
Jiří Sulženko, Chang-Kyu Lim, Hans-Georg Priese, Tereza Andrasi, Guido Baehr
Manuel Bisenius, Thomas Jesatko, Hiroshi Matsui
Manuel Bisenius, Thomas Jesatko, Hiroshi Matsui
Christa Ratzenböck, Elizabeth Wiles<br>(© Bettina Stöß)
Christa Ratzenböck, Elizabeth Wiles
(© Bettina Stöß)

Der Cid

Romantische Oper von Théodore Gouvy

Musikalische Leitung: Arthur Fagen
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Katrin Wittig
Choreinstudierung: Jaume Miranda

Das vollständige Libretto der Oper »Der Cid« finden Sie unter diesem Link zum Herunterladen.


Corneille-Schwerpunkt im Staatstheater:
In der Spielzeit 2010/2011 können Sie im SST neben der Uraufführung von Théodore Gouvys Oper »Der Cid« nach Corneilles gleichnamiger Tragikomödie auch Pierre Corneilles Tragödie »Horace« erleben.

Uraufführung am Freitag, 3. Juni 2011 im Staatstheater

Termine: Fr 03.06. So 05.06. Mi 08.06. Sa 11.06. Do 16.06. Sa 18.06.

Mit stürmischem Jubel und stehenden Ovationen ist im SST die Uraufführung von Théodore Gouvys Oper (1819-1898) über den legendären spanischen Heerführer »Cid« gefeiert worden. Nur noch bis zum 18. Juni!!

Der deutsch-französische Komponist Théodore Gouvy (1819 bis 1898) arbeitete zeitlebens auf der Nahtstelle beider Länder. In Saarbrücken- Schafbrücke geboren, ausgebildet in Paris, war er sowohl Mitglied der Preußischen Akademie der Künste als auch Chevalier der französischen Ehrenlegion. Schon zu Lebzeiten wurde er für seine Mischung aus »französischem Esprit« und »deutscher Gründlichkeit« gewürdigt. Doch sein musikalischer Ruhm fiel später dem zunehmenden Nationalismus in Europa zum Opfer.

1865 arbeitete Gouvy an einer großen Oper über den legendären spanischen Heerführer »Cid«, dem Pierre Corneille 1637 ein literarisches Denkmal gesetzt hatte. Der berühmte Tenor Ludwig Schnorr von Carolsfeld, den Gouvy für die Titelrolle vorgesehen hatte, starb jedoch noch vor der geplanten Uraufführung in Dresden. Gouvy zog das Werk zurück, es blieb unveröffentlicht und liegt heute im Institut Théodore Gouvy in Hombourg-Haut. Am Saarländischen Staatstheater findet nun die Uraufführung des Werkes statt.


Pressestimmen
»Regissurin Jetske Mijnssen schafft ein Kunststück: Sie erzählt, einer Uraufführung angemessen, den Inhalt plausibel, gegenständlich und nachvollziehbar. Aber sie schafft es trotzdem, Distanz zu Kitsch und Pathos der Vorlage herzustellen. Die Bilder sind knapp und konzentriert, alle Aufmerksamkeit gilt dem vorzüglich besetzten Liebespaar Cid/Ximene. [...] Gastdirigent Arthur Fagen hat mit dem Saarländischen Staatsorchester die Partitur souverän im Griff, gibt auch schon mal gehörig Gas, ohne die Sänger zuzudecken. Das Ensemble und der Chor überzeugen rundherum.
'Der Cid' - ein guter Grund für einen Opern-Ausflug an die Saar.«
Dieter Lintz, Trierischer Volksfreund

»Eine Uraufführung mit fast 150 Jahren Verspätung ist am Saarländischen Staatstheater stürmisch gefeiert worden. Zum einen, weil Théodore Gouvy 1865 eine auch für heutige Ohren wohlklingende Musik komponiert hat, zum anderen, weil die Regisseurin Jetske Mijnssen die mit romantischen Tönen unterlegte Handlung eines barocken Dramas so auf die Bühne bringt, das sich jeder angesprochen fühlen musste. [...] Unter der umsichtigen und inspirierten Leitung von Arthur Fagen kommt das Werk eines überdurchschnittlichen Komponisten zu Gehör. [...] Eine erstklassige Besetzung für äußerst anspruchsvolle Partien [...] ein bestens disponiertes Orchester [...] und natürlich ein Regieteam, das so an ein Stück glaubt wie Jetske Mijnssen, Ben Baur und Katrin Wittig.«
Dagmar Gilcher, Die Rheinpfalz

»Sängerisch und musikalisch bravourös. […] Lobenswert das frische, lebendige Spiel des Orchesters. […] Die gelungene Zusammensetzung aus fähigen Sängern, einem blitzgescheiten Dirigenten und einem lebendigen Orchester boten eine sehr würdige Uraufführung.«
Silvia Bier, www.klassik.com - Lesen Sie die Kritik auf www.klassik.com.

»Eine Aufführung, die musikalisch ein hohes Niveau erreichte. […] Großartig in jeder Szene Christa Ratzenböck als Ximene, mit ihrem farbigen, dramatischen Mezzosopran packte sie auch die schwierigsten Passagen – eine gute, geschlossene Ensembleleistung, stimmgewaltig wie immer der Opernchor. […] Das begeisterte Publikum dankte allen Mitwirkenden mit minutenlangem Beifall und Bravorufen, ein großer Teil der Zuschauer und Zuschauerinnen sogar mit Standing Ovation. Die Wiederentdeckung des Komponisten Théodore Gouvy ist voll gelungen!«
Udo Pacolt, Der Neue Merker - Lesen Sie die ganze Kritik.

»Ein großes Werk – ein noch größerer Abend!«
Boris R. Lensch, Saartext


Besetzung
Rodrigo: Hans-Georg Priese
Diego: Hiroshi Matsui
Ximene: Christa Ratzenböck
Elvira: Elizabeth Wiles
Gormas: Thomas Jesatko / Olafur Sigurdarson
König: Guido Baehr
Alonzo: Algirdas Drevinskas
Erster Maurenkönig: Tereza Andrasi / Judith Braun
Zweiter Maurenkönig: Sang Man Lee / Chang-Kyu Lim
Dritter Maurenkönig: Jiří Sulženko   
Opernchor des Saarländischen Staatstheaters

Abendbesetzungen

Fr., 03.06. - Fagen

Jesatko, Andrasi, Lim

So., 05.06. - Fagen

Jesatko, J. Braun, Lee

Mi., 08.06. - Fagen

Sigurdarson, Andrasi, Lim

Sa., 11.06. - Fagen

Sigurdarson, Andrasi, Lim

Do., 16.06. - Fagen

Jesatko, J. Braun, Lee

Sa., 18.06. - Fagen

Sigurdarson, J. Braun

Die Angaben sind ohne Gewähr.  An erster Stelle finden Sie den Abenddirigenten, dann die Nachnamen der Sängerinnen und Sänger der doppelt besetzten Partien. Angaben zu Doppelbesetzungen soweit wie festgelegt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten!