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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Elizabeth Wiles<br>
Elizabeth Wiles
Ensemble
Ensemble
Algirdas Drevinskas, Ji&#345;í Sulženko
Algirdas Drevinskas, Jiří Sulženko
Stefan Röttig, Ji&#345;í Sulženko, Algirdas Drevinskas, Elizabeth Wiles<br>(© Thomas M. Jauk)
Stefan Röttig, Jiří Sulženko, Algirdas Drevinskas, Elizabeth Wiles
(© Thomas M. Jauk)

Der Barbier von Sevilla

Opera Buffa von Gioacchino Rossini

Musikalische Leitung: Thomas Peuschel
Inszenierung: Dagmar Schlingmann
Bühnenbild: Sabine Mader
Kostüme: Inge Medert
Choreinstudierung: Jaume Miranda

Am Samstag, dem 12. Mai musste die Oper »Der Barbier von Sevilla« unmittelbar vor Beginn der fast ausverkauften Vorstellung abgesagt werden, weil der Sänger Hiroshi Matsui in der Garderobe zusammengebrochen war und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Glücklicherweise geht es ihm inzwischen besser, und wir wünschen ihm gute und vollständige Genesung. Wir prüfen derzeit, ob und wann eine Ersatzvorstellung möglich ist – sobald das feststeht ist, wird der Termin über die Medien und online bekannt gegeben.

Gekaufte Karten können an der Vorverkaufskasse für den Ersatztermin umgetauscht werden. Wer keinesfalls einen Ersatztermin wahrnehmen möchte, kann die Karten selbstverständlich zurückgeben.

Wiederaufnahme am Freitag, 10. Februar 2012 im Staatstheater

Termine: Fr 10.02. Sa 18.02. Do 15.03. Sa 12.05.

Figaro hier, Figaro da - Rossinis Oper kehrt in Dagmar Schlingmanns hinreißend turbulenter Inszenierung zurück auf den Spielplan.

Graf Almaviva hat sich in Madrid in die schöne Rosina verliebt. Er folgt ihr nach Sevilla, muss aber feststellen, dass Doktor Bartolo, Rosinas Vormund, sein Mündel selbst heiraten will – nicht zuletzt wegen der üppigen Mitgift. Der Zufall will es, dass Almaviva seinen alten Bekannten Figaro wiedertrifft. Dieser verschafft dem Grafen unter falschem Namen Zugang in Doktor Bartolos Haus, und es entspinnt sich eine abenteuerliche Verkleidungskomödie, in welcher Figaro und der Graf mächtig gegen Bartolo und den intriganten Musiklehrer Don Basilio anzukämpfen haben. Am Ende fallen Masken und Mäntel, Rosina und der Graf Almaviva werden ein Paar, und dem ausgebooteten Doktor bleibt immerhin die Mitgift, auf die der Graf großmütig verzichtet.
»Die nutzlose Vorsicht«, nannte Pierre Augustin Caron de Beaumarchais sein Schauspiel, auf dem Rossinis Erfolgsoper von 1816 basiert, und in der Tat ist es völlig unvorhersehbar, was sich da auf den Straßen Sevillas und in den Zimmern von Bartolos Haus abspielt. Angefeuert wird dieses manchmal verwirrende, aber immer höchst unterhaltsame Geschehen durch Rossinis Musik, die sich gleichermaßen durch Kantabilität, Brillanz und Präzision auszeichnet.

In italienischer Sprache
Mit freundlicher Unterstützung durch den SponsorClub des SST


Besetzung
Graf Almaviva: Algirdas Drevinskas
Figaro: Stefan Röttig
Bartolo: Jiří Sulženko
Rosina: Tereza Andrasi
Don Basilio: Hiroshi Matsui
Fiorillo: Sung-Woo Kim
Ambrosio: Elmar Böhler / Manfred Rammel
Berta: Anne Kathrin Fetik
Ein Offizier: Alto Betz

Pressestimmen
»Ein rasanter Abend im Staatstheater: Intendantin Dagmar Schlingmann inszeniert den ›Barbier von Sevilla‹ mit Höchstgeschwindigkeit und setzt auf Rossinis Musik-Witz. Ein Erlebnis für jedermann. [...] Dagmar Schlingmann lässt die Sängerriege sehr publikumsorientiert agieren, was das Musiktheater vom hochstilisierten Sockel stößt und zum Erlebnis für wirklich jeden macht – vom Einsteiger bis hin zum passionierten Opernliebhaber.
Ein Glücksfall als Figaro ist Stefan Röttig mit seinem flexiblen Bariton und komödiantischen Talent. Der von Algirdas Drevinskas gegebene Graf gefällt mit sorgfältiger Gestaltung seiner Partie.«
Sandra Sinsch, Saarbrücker Zeitung

»Dagmar Schlingmann nimmt das Wort ›Inszenierung‹ ernst – auch und gerade wenn es sich ›nur‹ um eine komische Oper handelt. Jede Figur ist ihr wichtig, immer versucht sie zu ergründen und zu zeigen, warum jemand so und nicht anders handelt oder spricht. In ihrer Inszenierung warten die Sänger darum nicht einfach unbeweglich, bis sie wieder dran sind, sondern es entsteht ein fein gesponnenes Netz von Aktion und Reaktion auf der Bühne [...] Die Grenzen von Opernhandlung und Opernaufführung sind recht fließend in dieser Inszenierung. Und wie üblich wird die deutsche Übersetzung auf eine Tafel über der Bühne projiziert – das heißt eigentlich: NICHT wie üblich. Denn hier spielen die Übertitel mit wie die Sprechblasen in einem Comic. Und die Figuren auf der Bühne heben schon auch mal selbst den Kopf, um zu lesen, woran sie gerade sind.
So entsteht auf vielen Ebenen eine Komik, die niemals platt ist und doch alsbald das Publikum zum kollektiven Schenkelklopfen animiert. Wann hat man das je in einer Oper erlebt?«
Sven Rech, SR 3 Saarlandwelle

Abendbesetzungen

Fr., 10.02. - Peuschel

Böhler

Sa., 18.02. - Peuschel

Rammel

Sa., 12.05. - Vorstellung musste kurzfristig abgesagt werden

Die Angaben sind ohne Gewähr.  An erster Stelle finden Sie den Abenddirigenten, dann die Nachnamen der Sängerinnen und Sänger der doppelt besetzten Partien. Angaben zu Doppelbesetzungen soweit wie festgelegt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten!