6. Sinfoniekonzert
Werke von Mendelssohn und Schumann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre «Die Hebriden» op. 26 / Klavierkonzert Nr.1 g-Moll op.25
Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op.38
Solistin: Ragna Schirmer, Klavier
Leitung: Toshiyuki Kamioka
Sonntag, 25. März 2012, 11.00 Uhr Montag, 26. März 2012, 20.00 Uhr in der Congresshalle
Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, die beiden großen romantischen Komponisten par excellence, waren nicht nur Zeitgenossen, sondern auch Freunde. Wobei der beruflich erfolgreichere und gesellschaftlich gewandtere Mendelssohn den »Künstler« Schumann nach Kräften förderte. Die 1. Sinfonie Schumanns wurde von Mendelssohn noch im Entstehungsjahr 1841 am Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. Vorbild für das Sinfonieschaffen Schumanns, der bis zu dieser Zeit hauptsächlich Klaviermusik komponiert hatte, waren Beethoven und Schubert. Der Idee zum Werk liegt eine poetische Verszeile Adolf Böttgers zugrunde, einem Zeitgenossen Schumanns: »O wende, wende deinen Lauf / Im Tale blüht der Frühling auf.«
Mendelssohns op. 25 und 26 sind beides Früchte der Bildungsreisen der Jahre 1829 bis 1831 nach Großbritannien und Italien. Die Ouvertüre »Die Hebriden« verdankt ihre Inspiration der Fingalshöhle auf der schottischen Insel Staffa, die er mit seinem Freund Karl Klingemann im Sommer des Jahres 1829 besuchte. Sein erstes Klavierkonzert g-Moll schrieb Mendelssohn in Rom 1830/31. Vorausgegangen waren verschiedene Jugendkompositionen für Klavier und Orchester, aber erst dieses hielt Mendelssohn der Veröffentlichung für wert. Und nicht nur das: Es gehörte zum Programm seines ersten Konzertes, als er 1835 neuer Gewandhaus-Kapellmeister in Leipzig wurde. Obwohl dreisätzig angelegt, enthält das Werk fließende Übergänge und viele Reminiszenzen.



