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Sparte 4
Anna-Katharina Behnke
Anna-Katharina Behnke

3. Sinfoniekonzert

Werke von Strauss und Brahms

Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24 / Vier letzte Lieder
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Solistin: Anna-Katharina Behnke, Sopran
Leitung: Toshiyuki Kamioka

Sonntag, 13. November 2011, 11.00 Uhr
Montag, 14. November 2011, 20.00 Uhr in der Congresshalle

Termine: So 13.11. Mo 14.11.

Richard Strauss beschäftigte sich in seiner 1889/1890 in Weimar verfassten Tondichtung »Tod und Verklärung« musikalisch mit der Ablösung der Seele vom Körper. Einfluss darauf dürfte seine intensive Auseinandersetzung mit der Philosophie Arthur Schopenhauers gehabt haben. Erst später hinzugefügt wurden dem Werk Verse von Alexander Ritter, welche der Komponist der Partitur voranstellte. Zu der eigentlich von Strauss selbst vorgesehenen Überarbeitung von »Tod und Verklärung« kam es nicht, dafür lässt sich aber das hymnische Motiv in »Im Abendrot«, dem Schlussstück der »Vier letzten Lieder«, wiederfinden. Dieser Zyklus entstand 1948 in der Schweiz, erhielt seinen Namen aber erst später und nicht nach einer Idee des Komponisten selbst. Die drei ersten
Stücke sind zu Gedichten von Hermann Hesse komponiert, sie tragen die Titel »Frühling«, »September« und »Beim Schlafengehen«. Diese von Abschied geprägten Lieder für Sopran und Orchester sind die letzten der mehr als 250 Kompositionen von Richard Strauss.
Spät wagte sich Johannes Brahms an die Form der Sinfonie, erst mit 43 Jahren hatte er 1876 die erste von vier Sinfonien fertiggestellt; die Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 komponierte er 1884/1885. Mit diesen Werken hat er die Ära der Sinfonik nach Beethoven maßgeblich geprägt. In der Meisterschaft an Dichte, Detailreichtum und Prägnanz hat die 4. Sinfonie sogar noch die vorigen übertroffen.