SST Saarländisches Staatstheater, 0 kB
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Toshiyuki Kamioka, Saarländisches Staatsorchester
Toshiyuki Kamioka, Saarländisches Staatsorchester

2. Sinfoniekonzert

Peter I. Tschaikowsky: Orchestersuite Nr. 4 op. 61 (»Mozartiana«)
Max Reger: Mozart-Variationen op. 132
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur KV 551 (»Jupiter-Sinfonie«)

Leitung: Toshiyuki Kamioka

Sonntag, 30. Oktober 2011, 11.00 Uhr
Montag, 31. Oktober 2011, 20.00 Uhr in der Congresshalle

Termine: So 30.10. Mo 31.10.

Mozarts Sinfonie C-Dur KV 551 trägt den Beinamen »Jupiter« erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts als Charakterisierung ihrer strahlenden Klangwirkung. Sie verdankt ihn wahrscheinlich dem englischen Konzertunternehmer Salomon, wurde innerhalb weniger Tage niedergeschrieben und am 10. August 1788 abgeschlossen. Mozarts letzte Sinfonie wirkt wie ein Fazit, das seine persönlichen Erfahrungen und die zentralen Elemente der Gattung Sinfonie zusammenfasst. Auch wird sie als die erste Sinfonie der Traditionslinie der Sinfonik im 19. Jahrhundert angesehen.
Auf Mozart nimmt Max Reger (1873 bis 1916) in seinen der Meininger Hofkapelle gewidmeten »Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart« Bezug. Das Thema dieses meistgespielten Orchesterwerks Regers ist Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331 entnommen. Ein Ritardando am Schluss, zum verstärkenden Ausdruck, ergänzt Mozarts Fassung, doch ansonsten behält Reger Klarheit und Prägnanz bei.
Auch Peter I. Tschaikowsky hat in seiner 1887 entstandenen Orchestersuite Nr. 4 op. 61 den von ihm hochverehrten Mozart im Blick. »Mozartiana« genannt, drückt dieses Werk seinen Wunsch aus, auch kleinere Meisterwerke, die nach seiner Auffassung ebenso »unvergleichliche Schönheit bergen«, zu würdigen und aufzuführen. Tschaikowsky instrumentiert drei Klavierstücke Mozarts und den 3. Satz von »Ave verum« (in der Transkription von Franz Liszt) in einer »romantischen Verkleidung«.