Geheimnis der Unsterblichkeit
Tanztrilogie von Marguerite Donlon
αlpha / soma / Le sacre du printemps
Musik von Igor Strawinsky, Philip Glass, Christopher Rouse und N. J. Zivkovic
Musikalische Leitung: Andreas Wolf
Choreografie: Marguerite Donlon
Bühnenbild: Cecile Bouchier
Kostüme: Markus Maas
Lichtgestaltung: Fred Pommerehn / Sascha Ertel
Puppenspielerin: Élodie Brochier
Es spielt das Saarländische Staatsorchester sowie »Percussion under Construction« (Schlagzeuggruppe des Staatsorchesters)
Solovioline: Wolfgang Mertes / Lena Neudauer
Wiederaufnahme am Dienstag, 5. Juni 2012 im Staatstheater
Seit jeher versucht der Mensch sich als kulturelles Wesen zu positionieren und seine Grenzen ebenso wie seine Endlichkeit zu überwinden. Das Verlangen nach Unsterblichkeit ist eines der ganz tiefen menschlichen Beweggründe und eines der großen Rätsel. Marguerite Donlons neue Tanztrilogie beleuchtet verschiedene Bewusstseinsformen und spiegelt reale und ideelle Zustände der menschlichen Existenz. »Geheimnis der Unsterblichkeit« inszeniert Körperlichkeit, Intellektualität und Spiritualität in purer Bewegung.
In Verbindung mit der Wiederaufnahme des Repertoire-Werkes »Le Sacre du Printemps« stehen zwei Uraufführungen zu Percussion-Stücken und Glass' Violinkonzert auf dem Programm.
Zwischenspiele der Puppenspielerin Élodie Brochier verbinden die einzelnen choreografischen Teile und führen eine weitere theatralische Ebene ein.
»I've put in so many enigmas and puzzles that it will keep the professors busy for centuries arguing over what I meant, and that's the only way of insuring one's immortality.« (James Joyce)
Mit freundlicher Unterstützung durch den SponsorClub des SST
Besetzung
Meritxell Aumedes Molinero, Youn Hui Jeon, Yamila Khodr, Miki Wakabayashi, Moon Suk Choi, Ramon A. John, Masayoshi Katori, Ethan Kirschbaum, Pascal Marty, Jamie Mejeh, Pascal Séraline, Jorge Soler Bastida, Takayuki Shiraishi, Xianghui Zeng, Liliana Barros, Lorena Sabena, Johanna Berger, Lorène Lagrenade, Lucyna Zwolinska
Pressestimmen
» Die fabelhafte Compagnie zeigt sich als Spielball der menschlichen Triebe, etwa im ersten Teil „Alpha“ (...) In formschöner Ästhetik bricht Teil zwei des Abends, „Soma“, mit der rauen Brutalität: goldene Stäbe gleiten herab, Trikots mit Renaissancegemälden zieren die Körper der geschmeidig hereinfliegenden Tänzer (...) Schade, dass solche Werke ebenso wenig unsterblich sind wie der Mensch. «
Ulrike Lehmann, Die Deutsche Bühne, Ausgabe März/2011
»Mit ihrer imponierenden Tanz-Trilogie „Geheimnis der Unsterblichkeit“ stößt Marguerite Donlon zu einer neuen Nachdenklichkeit vor. Ihre Compagnie bestach einmal mehr durch höchste Präzision. Das Publikum reagierte begeistert.«
Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung
»Das ausdruckstarke Bühnenbild gibt den Darstellern den Raum sich zu entfalten. Die Vielseitigkeit der Choreografien machen den Besuch zu einem Genuss für Augen und Ohren.«
Carolin Risch, Saartext
»Saftige Trommelwirbel peitschen das Ensemble über die Bühne. Jubelrufe aus dem Publikum!«
Angelika Brinkmann, Bild Saarland




