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Sparte 4
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© Bettina Stöß
© Bettina Stöß

BLUE - Creation 29

Tanzabend von Marguerite Donlon

Choreografie, Konzept: Marguerite Donlon
Bühnenbild: Cecile Bouchier
Kostüme: Markus Maas
Licht: Fred Pommerehn
Videodesign: Meritxell Aumedes Molinero,  Josef Gregori
Film: Sabine Janowitz mit der Unterstützung des Saarländischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Claas Willeke
Klavier: Kaori Nomura
Cello: Julien Blondel
Musik: Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen, Kangding Ray, Ben Frost, Autechre, Senking, Richard Devine

Premiere am Donnerstag, 27. Oktober 2011 im Staatstheater

Termine: Di 01.11. Sa 05.11. Do 10.11. So 20.11. Do 24.11. So 11.12. Di 13.12. Fr 16.12. Fr 30.12. So 08.01. Di 10.01. So 15.01.

Fulminanter Festivalauftakt: Die 29. Choreografie von Ballettdirektorin Marguerite Donlon dreht sich um einen Stoff, der die Kunst bereits im Namen trägt: Plastik.

Plastik ist ein faszinierender Stoff, vom Menschen erfunden und natürlichen Materialien überlegen. In jeden Bereich des menschlichen Lebens findet er Einzug, denn er hat einen großen Vorteil gegenüber natürlichen Stoffen: Plastik lebt länger! Doch was macht man mit einem Material, das nicht zerfällt, verrostet oder verrottet? Auf Müllkippen sammeln oder ins Meer kippen? Der Ballettabend greift diese Gedanken auf: Plastik in seiner Faszination, seiner Vielfalt, seinen Gestaltungsmöglichkeiten, und wie die natürliche und die künstliche Schöpfung zueinander stehen.

 

Pressestimmen

»Blue ist nicht nur ein Highlight des 10-jährigen Jubiläums der Kompagnie, sondern ganz sicher ein Höhepunkt zum Spielzeitauftakt in Deutschland. «
Natali Kurth, SWR 2

»So fragil, so verletzlich, hochbeinig auf Spitze, sah man ihre Tänzerinnen und Tänzer noch nie. In raffinierten Kostümen dezent zu Albatrossen oder Krebsen stilisiert, ergreifen sie mit ihrer Schönheit und Schutzbedürftigkeit.«
Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung

»Ihr Werk „Blue“ bildgewaltig! Monströse Videos als Kulisse für ergreifend getanzte Naturgewalten.«
Angelika Brinkmann, Bild Zeitung

»Die Präzision ihrer Tänzer, große Bühne, stimmungsvolles Licht und erstklassige Musik. Das schafft atmosphärisch-starke Bilder.«
Boris R. Lensch, Saartext

»In dieser ausgezeichnet gestalteten Umgebung schafft die Choreografin große tänzerische Bilder. (…) Fantastisch gelungen ist die lebende Meeresoberfläche ( …) oder das berührende Solo, mit dem Lucyna Zwolinska und Randolph Ward ein Stück Zärtlichkeit in die Kunststoffwelt bringen.«
Timo Fuchs, SR2/SR3