Oper
Komische Oper von Gioacchino Rossini
Musikalische Leitung: Thomas Peuschel
Inszenierung: Sebastian Welker
Bühnenbild: Friedrich Eggert
Kostüme: Christian Held
Choreinstudierung: Jaume Miranda
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere am Samstag, 16. April 2011 im Staatstheater
Anders als »Der Barbier von Sevilla« endet »La Cenerentola ossia La Bontà in Trionfo« (Aschenputtel oder Der Triumph der Tugend) nicht im fröhlichen Sieg der einen Partei über die andere, sondern mit einer großen Geste der Versöhnung des ehemaligen Aschenputtels Angelina, das nun als Braut des Prinzen Ramiro dem Stiefvater Don Magnifico und den beiden bösen Stiefschwestern vergibt. In zahlreichen komischen Nummern hatte die Familie versucht, das wie eine Magd gehaltene Aschenputtel vor dem Prinzen zu verstecken. Doch eben nach der Güte und Bescheidenheit des Aschenputtels – und nicht nach der Eitelkeit der Stiefschwestern – hatten der Prinz und sein Hofstaat gesucht. So lehrt am Ende das Aschenputtel alle den Wert von Vergebung und Gnade gegenüber der Rache. Alle Figuren werden zu einer großen Familie.
Mit freundlicher Unterstützung der SaarLB
Pressestimmen
»Ein ideenpraller, ein stimmiger Opernabend. Das Premierenpublikum toste Applaus. Tereza Andrasi sang und spielte eine so hinreißende Angelina/Cenerentola. Was für ein Mezzo, mit sinnlicher Fülle und Tiefe aber auch koloraturgeschmeidig-kecker Höhe, eine Zauberstimme! [...] Auch freute man sich über Hiroshi Matsui als Prinzenlehrer Alidoro, eine ideale Partie für Matsuis nobel strömenden Bass. Ein Hörfest auch der Herrenchor des Staatstheaters. Nicht zu vergessen der komödiantisch große Stefan Röttig als Diener Dandini. Funkelnder Rossini-Klang.«
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung
»Regisseur Sebastian Welker inszeniert mit Witz und originellen Ideen […] ein hervorragendes Bühnenbild von Friedrich Eggert. Ein prickelndes, leichtes Opernvergnügen.«
Barbara Grech, SR 2 KulturRadio
»Rossinis Oper, italienisch federnde Leichtigkeit, die Sebastian Welker gelassen unaufdringlich inszeniert. […] Satte Chor- und Orchesterklänge und eine ‚Sisi-gleiche‘ Tereza Andrasi (Angelina) formen den Abend zu einem runden Ganzen. Das hat das Zeug zum Publikumsrenner. Verdient!«
Boris R. Lensch, Saartext
Besetzung
Don Ramiro: Caner Akin / Jevgenij Taruntsov
Dandini: Stefan Röttig
Don Magnifico: Jiří Sulženko
Clorinde: Sofia Fomina / Elisabeth Wiles
Tisbe: Judith Braun / Barbara Buffy
Angelina: Tereza Andrasi / Judith Braun
Alidoro: Hiroshi Matsui / Jouni Kokora
Herrenchor des Saarländischen Staatstheaters
Abendbesetzungen
Sa., 16.04.11 - Peuschel | Akin, Fomina, J. Braun, Andrasi, Matsui |
Mi., 20.04.11 - Peuschel | Taruntsov, Wiles, Buffy, J. Braun, Matsui |
Sa., 23.04.11 - Peuschel | Akin, Wiles, Buffy, Andrasi, Matsui |
Di., 26.04.11 - Peuschel | Taruntsov, Fomina, Buffy, J. Braun, Matsui |
Fr., 29.04.11 - Peuschel | Taruntsov, Wiles, J. Braun, Andrasi, Matsui |
Do., 05.05.11 - Straubel | Akin, Wiles, J. Braun, Andrasi, Matsui |
Sa., 07.05.11 - Straubel | Akin, Fomina, J. Braun, Andrasi, Matsui |
So., 15.05.11 - Straubel | Taruntsov, Fomina, J. Braun, Andrasi, Matsui |
Mi., 25.05.11 - Straubel | Akin, Fomina, J. Braun, Andrasi, Kokora |
Fr., 27.05.11 - Maier | Akin, Wiles, J. Braun, Andrasi, Kokora |
Do., 02.06.11 - Maier | Taruntsov, Fomina, J. Braun, Andrasi, Kokora |
Di., 07.06.11 - Peuschel | Taruntsov, Wiles, J. Braun, Andrasi, Kokora |
So., 12.06.11 - Peuschel | Akin, Fomina, J. Braun, Andrasi, Kokora |
So., 26.06.11 - Peuschel | Taruntsov, Fomina, J. Braun, Andrasi, Matsui |
Die Angaben sind ohne Gewähr. An erster Stelle finden Sie den Abenddirigenten, dann die Nachnamen der Sängerinnen und Sänger der doppelt besetzten Partien. Angaben zu Doppelbesetzungen soweit wie festgelegt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten!