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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Lucyna Zwolinska
Lucyna Zwolinska
Francesco Vecchione und Jorge Soler Bastida
Francesco Vecchione und Jorge Soler Bastida
Liliana Barros und Pascal Marty <br/> (c) Bettina Stöß
Liliana Barros und Pascal Marty
(c) Bettina Stöß

Close Up

Choreografie und Konzept: Marguerite Donlon
Bühnenbild, Kostüme und Video: Martin Rottenkolber

Premiere am Freitag, 26. April 2013 in der Alten Feuerwache

Termine: Fr 26.04. So 28.04. Sa 18.05. Sa 25.05. Do 30.05. Mi 12.06. Sa 15.06. Do 27.06. Sa 29.06.

Von inneren Landschaften in alltäglichen Situationen, Gedankenwelten umgesetzt in Bewegung erzählt »Close Up«, die zweite Tanz-Premiere in der Alten Feuerwache in dieser Spielzeit. Wie funktioniert der Kopf? Erfinden wir uns selbst, werden wir erfunden, prägen wir unser Leben oder umgekehrt? Erlebtes, Eingebildetes, Ausgedachtes, Durchlittenes, Macken und Ticks betrachtet der facettenreiche, experimentierfreudige Bühnen- und Videokünstler Martin Rottenkolber in Nahaufnahme. Marguerite Donlon macht mit ihrer Saarbrücker Company daraus einen Parcours der Innerlichkeit und Selbstwahrnehmung – eine bezwingende Innensicht als scharfe Analyse des Eigentümlichen und Intimen.

»Close Up« ist ein Spiel mit unvermuteten Grenzen und dem nicht zu unterschätzenden Risiko der Erkenntnis.

Öffentliche Probe am Samstag, dem 20. April 2013, um 12 Uhr im Ballettsaal des Saarländischen Staatstheaters

ZeichenTanz - Einführung mit Gebärdensprachdolmetscherin Isabelle Ridder und Marguerite Donlon am Donnerstag, dem 30. Mai 2013, um 18.45 Uhr in der Alten Feuerwache

Pressestimmen

»Auch in anderen Szenen wirkt Donlons Choreografie von dieser gestischen Gehörlosen-Sprache deutlich inspiriert, bleibt ihrer bewährten Handschrift jedoch treu. Sie jagt ihre Truppe in rasanten Dancefloor-Rhythmen sportiv über die Bühne, bezaubert dann mit weich-fließenden Bewegungen, überrascht mit raffinierten Hebefiguren, und lässt die Körper auch mal eckig verbiegen. (...) "Close up" - ein Abend wie ein Überraschungspaket. Dem Publikum gefiel es, kräftiger Applaus.«
Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung

»Kommen Sie näher! M. Donlon und ihre Dance Company fokussieren das Unmittelbare. Wieviel Intimität erträgt das Individuum? Ist Nähe Lust oder Angriff? Was bin ich bereit preiszugeben? Ein konzentrativer Ansatz, der intime Wahrnehmung visualisiert. Die aus der Improvisation geborenen Szenen, die differente Musik, interagieren frontal und sensibel mit dem Publikum. (...) Momente, die partiell unter die Haut gehen.«
Boris R. Lensch, Saartext

»Aber natürlich geht es auch um das: close up, ganz nah dran. Das Publikum kann sehen, was normalerweise durch Seitenwände verborgen bleibt: wie sich die Tänzer vorbereiten oder ihre Kollegen beim Auftritt beobachten. (...) Zugleich ist "Close up" eine Huldigung an die Ausdrucksformen des Körpers. Der Gehörlose Dominik Ridder kommuniziert auf der Bühne in Gebärdensprache, ein Tänzer interpretiert die Sätze mit seinem Ballett. In diesen Momenten wird klar, wie viel gesagt werden kann, ganz ohne etwas zu sagen.«
Julia Lehmann, SR 2