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Komödie von William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum
von William Shakespeare
Inszenierung: Dagmar Schlingmann
Bühnenbild: Sabine Mader
Kostüme: Inge Medert
Musik: Alexandra Holtsch
Premiere am Samstag, 29. März 2008 im Staatstheater
Pressestimmen
"Eine der klassischsten Komödien ist von der Saarbrücker Staatstheaterintendantin Dagmar Schlingmann mit viel Liebe zu neuem Leben erweckt worden. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass Klassik und Moderne sich nicht immer ausschließen. (...)
Ein paar Bretter, eine Art überdimensionale Wohnwand im Ikea - Stil, ein bisschen Licht. Das reicht. Der Rest ist Phantasie. Frisch und frech präsentiert. Ein vergnüglicher Theaterabend. Und fast das Beste daran. Diesen Shakespeare braucht man nicht zu entstauben oder fragwürdig zu modernisieren. Der hat noch nie Staub angesetzt."
Michael Lentes, SR3 online
"Es knistert vor erotischer Spannung. Bravourös zieht das Ensemble die Zuschauer in den Bann des Zauberspiels. Johannes Schmidt und Saskia Petzold glänzen in ihren Doppelrollen."
Axel Burmeister, Saartext
"Ohne Kompromisse von heute, herrlich komisch und lebensprall. Dagmar Schlingmann und einem mitreißend spielenden Ensemble glückt am Staatstheater ein traumhafter "Sommernachtstraum". (...)Und was sind das für herrliche Streit-und Versöhnungsmomente zwischen der naiven Helena, die aber so wunderbar aufbrausen kann, und dem forschen Demetrius. Und wie Melanie von Sass als Hermia Lysander den Kopf verdreht, den romantischen Lockenkopf zum Heißsporn aufstachelt. Da kocht die Lust. Ja, auch bis zur Obszönität könnte man den Sommernachtstraum treiben. Aber in Saarbrücken bleibts erfreulich sinnlich. Denken kann ja jeder Zuschauer das Seine."
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung
"17 Schauspieler und eine Live-Musikerin – die mit allerlei Waldgeräuschen, Tierlauten und einer Joni-Mitchell-Adaption verzaubernde Alexandra Holtsch – bringt Schlingmann auf die Bühne: ein Ensemble strotzend vor Spiellust, aus dem neben Johannes Schmidt als Theseus sowie als unheimlich hüftkreisendem Oberon wieder Klaus Meininger herausragt."
Susanne Schütz, Die Rheinpfalz
"Fazit: Reingehen! Ein Theaterabend, prickelnd und leicht wie Frühlingsgefühle."
Angi Brinkmann, Bild-Zeitung
Zum Stück
Athen. Eine große Fürstenhochzeit steht bevor: Theseus, Herzog von Athen, heiratet Hippolyta, Königin der Amazonen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Handwerker proben ein Schauspiel zu Ehren des hohen Paares – da wird die schöne Eintracht unterbrochen durch die Streitereien um die junge Hermia und ihre Bewunderer. Hermias Vater hat seiner Tochter einen Bräutigam ausgesucht: Demetrius, der Hermia nicht nur heiraten soll, sondern auch will. Sie aber liebt Lysander, der sie ebenfalls leidenschaftlich liebt. Das Quartett wird vollständig mit der bedauernswerten Helena, die nun wiederum Demetrius in hoffnungsloser Liebe zugetan ist... Das Machtwort Theseus‘ setzt eine Frist: Bedenkzeit für Hermia bis zur nächsten Vollmondnacht – danach drohen Entsagung und Tod. In einer (alb-)traumhaften Mittsommernacht übernehmen Zauberkräfte, Elfen, das Regiment über die unheilvoll verstrickten Liebenden, so dass am Ende – auch wenn so mancher Handwerker in dieser Nacht so einiges über sich ergehen lassen musste, so mancher Liebende so einigen Gefühls-Verirrungen zum Opfer fiel – nicht nur eine prachtvolle Hochzeit gefeiert werden kann.
Es spielen: Johannes Schmidt (Theseus / Oberon), Saskia Petzold (Hippolyta/ Titania), Florian Steiner (Lysander), Urs Fabian Winiger (Demetrius), Melanie von Sass (Hermia), Dorothea Lata (Helena), Eva Brunner (Philostrat/ Puck), Naira Glunchadze, Alexandra Holtsch, Gabriela Krestan (Bohneblüte, Spinnweib, Motte, Senfsamen), Gertrud Kohl (Peter Squenz), Klaus Meininger (Niklaus Zettel), Christiane Motter (Franz Flaut), Pit-Jan Lößer (Tom Schnauz), Hans Georg Körbel (Schnock), Marcel Bausch (Matz Schlucker)
Dagmar Schlingmann ist seit 2006 Generalintendantin des Saarländischen Staatstheaters. Mit dem «Sommernachtstraum» inszeniert sie nach «Der Sturm» (Landestheater Linz), «Macbeth» (SST) und «König Richard III» (Theater St. Gallen, Theater Konstanz) erstmals eine von Shakespeares großen Komödien.
Sabine Mader studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl und arbeitete u.a. in Bonn, Bremen, Graz, München und Linz.
Inge Medert arbeitet seit 1993 freischaffend als Kostümbildnerin, u.a. in Konstanz, Linz, Nürnberg und St. Gallen.