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Oper von Tan Dun Text von Ha Jin und Tan Dun
Oper in zwei Akten von Tan Dun
Text von Ha Jin und Tan Dun
Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Denis Krief
Choreografie: Helge Letonja
Dramaturgie: Berthold Schneider
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mit freundlicher Genehmigung der Metropolitan Opera, New York
Europäische Erstaufführung: Samstag, 6. September 2008 im Staatstheater
In seiner neuesten Oper verknüpft Tan Dun ein großes historisches Panorama um die Einigung des chinesischen Reiches und den Bau der chinesischen Mauer mit der persönlichen Tragödie des ersten Kaisers Chin. Chin gelingt es, gegen größte Widerstände ein Reich zu einen, das in der Folge mehr als zweitausend Jahre Bestand haben sollte. Er gab dem Land eine gemeinsame Kultur, Schrift und Sprache. In der Oper zeigt sich die Gewalt dieses Vorgangs in der von Chin erkannten Notwendigkeit, die gewonnene Einheit durch eine einzige Hymne zu symbolisieren. Es gibt nur einen Komponisten, der ein solches Werk zu schreiben imstande wäre: Chins ehemaliger Freund Jian-li, der inzwischen zu seinem erbitterten Widersacher geworden ist. Indem Jian-li seine Liebe ausgerechnet in Chins einziger Tochter findet und eine unerwünschte Hymne durchsetzt, zerbricht er die Macht des scheinbar unumschränkten Herrschers Chin. Wie kaum ein anderer Komponist versteht es Tan Dun, die musikalischen Welten des Westens mit denen Chinas zu verbinden. Zu den Klängen des klassischen Sinfonieorchesters gesellt sich die Tonsprache exotischer Instrumente und verleiht dem «ersten Kaiser» eine bestechend authentische musikalische Gestalt.
Besetzung:
Kaiser Chin: Jevgenij Taruntsov
Yue-yang: Eun Ae Kim / Alexandra Lubchansky
Gao Jian-li: Dong Won Kim
General Wang: Hiroshi Matsui
Shamanin: Yanyu Guo
Chief Minister: Guido Baehr/Olafur Sigurdarson
Yin-Yang Master: Xiquan Jin
Mutter von Yue-Yang: Maria Pawlus
Wächter: Alto Betz / Markus Jaursch
Tänzer: Silvia Juliana Ospina, Norbert Pape
Pressestimmen:
"Ein Ereignis!"
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung
"Was war das doch für ein gelungener Opernabend."
Rüdiger Ost, Rhein-Neckar-Zeitung
"Prachtvolle Opernproduktion."
"Das Saarländische Staatsorchester brillierte unter der Leitung von Constantin Trinks. [...] Die Regie, das Bühnenbild, die Beleuchtung und die Kostüme von Denis Krief waren außergewöhnlich schön und folgten dem Inhalt des Stückes. Gäbe es mehr solcher Künstler, dann gäbe es auch deutlich mehr genießbare Opernaufführungen zu sehen."
Willem Verschooten, Opera Gazet, Antwerpen