Doctor Atomic
Oper in zwei Akten, Text von Peter Sellars nach Originalquellen, Musik von John Adams
Musikalische Leitung: Andreas Wolf
Inszenierung: Immo Karaman
Choreografie: Fabian Posca
Bühnenbild: Johann Jörg
Kostüme: Nicola Reichert
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Deutsche Erstaufführung in der Reihe <echtzeit>
Premiere am Samstag, 13. Februar 2010 im Staatstheater
15. Juli 1945. Alles ist bereit für den ersten Atombomben-Test der Geschichte. Unter der Leitung des Kernphysikers J. Robert Oppenheimer arbeiten Wissenschaftler in der Wüste von New Mexico unter Hochdruck an der ersten Kernwaffe. Keiner der Wissenschaftler weiß, welches Ergebnis der Versuch bringen wird. Aber eines ist klar: Für die Welt wird nichts mehr sein wie zuvor. Am 16. Juli 1945 um 5.30 Uhr detoniert die Bombe auf dem "Trinity" (Dreifaltigkeits) - Testgelände. Das Atomzeitalter hat begonnen.
Der amerikanische Minimal-Music-Komponist John Adams schrieb 2005 im Auftrag der San Francisco Opera eine große Oper über den ersten Atombomben-Test. Im Zentrum stehen J. Robert Oppenheimer und seine Kollegen, ihre Gedanken, Wünsche, Ängste und Auseinander setzungen im Angesicht der von ihnen geschaffenen beispiellosen Vernichtungskraft.
Der Countdown für die Explosion wird für alle zum Moment der Wahrheit. Adams komponierte mit "Doctor Atomic" kein akademisches Werk, sondern eine leidenschaftliche, kantable, spannende und aktuelle Oper.
Besetzung
Kitty: Carmen Fuggiss
Pasqualita: Lien Haegeman
Nolan: Algirdas Drevinskas
Wilson: Jevgenij Taruntsov
Oppenheimer: Lee Poulis
Hubbard: Guido Baehr
Teller: Jouni Kokora / Jiri Sulzenko
Groves: Olafur Sigurdarson
Opernchor des Saarländischen Staatstheaters
Pressestimmen
"John Adams‘ ‚Doctor Atomic‘ begeistert im Saarländischen Staatstheater. […] Großer, anhaltender Premierenjubel für eine Produktion der ersten Opernliga."
Besonders hervorgehoben wird von Jörn Florian Fuchs auch die Leistung der Solisten: „Oppenheimers Dienstmädchen Pasqualita (mit wundervoll warmen Timbre: Lien Haegemann), Oppenheimers Frau Kitty (sehr einfühlsam: Carmen Fuggiss), Edward Teller (sehr solide: Jouni Kokora) und Oppenheimer (hervorragend gesungen von Lee Poulis)."
Jörn Florian Fuchs, Wiener Zeitung
"Furiose deutsche Erstaufführung […] gut gespielt und glänzend gesungen. […] Wieder eine Aufführung, mit der das Staatstheater sich auch überregional sehen und hören lassen kann."
Hans Bünte, Saarbrücker Zeitung
"Immo Karaman und sein Choreograf Fabian Posca schlagen elegant die Brücke vom Historischen ins Überzeitlich-Zeitlose. […] In bester Form zeigten sich das Opernorchester unter Andreas Wolf und der von Jaume Miranda perfekt einstudierte Chor."
Jörn Florian Fuchs, Die Welt
"Großartige, ebenso kluge wie sinnliche Inszenierung des Regieteams um Immo Karaman. […] Großartige Szenen."
Sven Rech, SR 2 KulturRadio





