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Sparte 4
Youn Hui Jeon
Youn Hui Jeon
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Schwanensee - Aufgetaucht

Ballett von Marguerite Donlon Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky und Sam Auinger / Claas Willeke

Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky und Sam Auinger / Claas Willeke

Konzept und Choreografie: Marguerite Donlon
Musikalische Leitung: Christophe Hellmann
Bühnenbild: Cécile Bouchier
Kostüme: Nicole Maas
Licht: Sascha Ertel
Dramaturgie: Christoph Gaiser

Es spielt das Saarländische Staatsorchester

 

Premiere: Samstag, 28. März 2009 im Staatstheater Einführungssoirée: Montag, 9. März 2009, 20.00 Uhr, im Staatstheater, auf der großen Bühne, Eintritt frei!

Termine: Sa 28.03. So 05.04. Do 09.04. Mi 15.04. Do 16.04. Di 21.04. So 26.04. Mi 29.04. Sa 02.05. Di 05.05. Fr 08.05. So 10.05. So 17.05. Do 21.05. Fr 29.05. So 31.05. Fr 05.06. So 14.06. Sa 04.07. Sa 11.07.

Neufassung des klassischen Balletts in märchenhafter Sphäre mit Musik von Tschaikowsky

Prinz Siegfried soll sich auf einem großen Ball eine Braut wählen. Mit seinem Freund Benno geht er am Vorabend des Balles nochmals auf die Jagd. Als die beiden auf ein Rudel Schwäne schießen wollen, werden sie Zeuge, wie sich zur Mitternacht einer der Schwäne in ein junges Mädchen namens Odette verwandelt. Odette ist von einer bösen Fee dazu verdammt worden, ihr Dasein tagsüber als Schwan, nachts hingegen als Mensch zu fristen. Siegfried und Odette verlieben sich sofort ineinander, doch als der Morgen anbricht, heißt es gleich wieder Abschied nehmen. Am nächsten Tag erscheint auf dem Ball ein Mädchen, welches Odette täuschend ähnlich sieht. Siegfried, berauscht von der Erinnerung an die vergangene Nacht, erwählt das Mädchen zu seiner Braut – doch es ist Odile, die Tochter des bösen Zauberers Rotbart. Zu spät bemerkt Siegfried seinen Irrtum. Er flieht zu Odette an den Schwanensee, doch im tosenden Sturm der Elemente wird deutlich, dass den beiden keine gemeinsame Zukunft beschieden ist.

Marguerite Donlons Neufassung des Ballettklassikers akzentuiert gleichermaßen die Momente emotionaler Verletzung und Lieblosigkeit wie auch die Momente rauschhaften und selbstvergessenen Glücks. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch der Kontrast zwischen der Ballettmusik von Tschaikowsky (live gespielt vom Saarländischen Staatsorchester) und den eigens für dieses Stück erschaffenen Klangwelten des Komponistenduos Sam Auinger & Claas Willeke.

Besetzung (Auszug): 
Odette: Youn Hui Jeon / Meritxell Aumedes Molinero
Odile: Meritxell Aumedes Molinero / Yamila Khodr
Mutter: Liliana Barros
Siegfried: Alfredo García González / Takayuki Shiraishi / Nigel Campbell
Benno: Taesug Kang
Rothbart: Lionel Droguet / Pascal Séraline

Pressestimmen:

„Und es ist schlichtweg zauberhaft, was ihr da gelingt. Die neuen Klänge, diese Brüche im Tschaikowsky, die hervorragend ins Original eingepasst sind, schaffen die Grundlage für Marguerite Donlons Choreografie, die die alte Geschichte von Liebe, Verrat und Tod neu und berührend erzählt.“

Anke Schaefer, SR, 30.03.09

 

„Superbe moment esthétique suffocant d’émotion, tout-à-fait dégagé du stéréotype ancré dans les mémoires. À voir!“

Dominique-Marie van de Kerckhove, Le Jeudi, 2 avril 2009

„Der schwebende Grenzgang zwischen Geschichte und Gegenwart, den sie unternimmt, ist nicht nur ambitioniert, er ist durchweg interessant. (...) Possierlich und dekorativ sind Marguerite Donlons Schwäne allerdings nie, sie sind keine ätherischen Zauberwesen, sondern schön, kraftvoll und aggressiv. (...) Donlon gelingt es, der alten Geschichte neue Glaubwürdigkeit zu verleihen, sowohl musikalisch als auch tänzerisch, gerade weil sie sich wie immer traut, den Stoff kreuzironisch zu befragen.“

Esther Boldt, ballettanz