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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Gun-Brit Barkmin, Olafur Sigurdarson
Gun-Brit Barkmin, Olafur Sigurdarson
Maria Pawlus, Gun-Brit Barkmin (Fotos: Thomas M. Jauk, stage picture, Berlin)
Maria Pawlus, Gun-Brit Barkmin (Fotos: Thomas M. Jauk, stage picture, Berlin)

Salome

Oper von Richard Strauss Text und Musik von Richard Strauss (nach dem Drama von Oscar Wilde)

Musikalische Leitung: Andreas Wolf 
Inszenierung: Christopher Alden
Bühnenbild: Charles Edwards
Kostüme: Doey Lüthi
Dramaturgie: Berthold Schneider

 

Wiederaufnahme am Mittwoch, 7. Oktober 2009 im Staastheater

Termine: Mi 07.10. Fr 16.10. Mi 21.10. Mi 25.11. Sa 28.11.

Die Prinzessin begehrt den Propheten, und weil sie ihn nicht bekommt, fordert sie seinen Kopf. Schillerndes Fin de siècle von Richard Strauss.

Die judäische Prinzessin Salome ist umgeben von brutalen und dekadenten Schwächlingen, an deren Spitze ihr Stiefvater Herodes steht. Der einzige Mann, dem die Versuchungen dieser Welt nichts anhaben können, ist der unnahbar asketische Prophet Jochanaan. Ausgerechnet auf ihn projiziert die schöne Prinzessin ihr sinnliches Verlangen. Da er sich voll Verachtung von ihr abwendet, reift in ihr ein Plan: Sie wird ihre Reize einsetzen, um – wenn schon nicht seinen Körper – so doch seinen abgeschlagenen Kopf zu gewinnen. Uraufgeführt im Jahre 1905, bildete "Salome" den Auftakt zu Strauss‘ großen Opernerfolgen und fand binnen kürzester Zeit Verbreitung über die Bühnen der Welt. Dass einer der skandalträchtigsten Opernstoffe des 20. Jahrhunderts auf einer schlichten Historie aus dem Neuen Testament fußt, ist kennzeichnend für die Epoche der Jahrhundertwende – die öffentliche Moral und ihre geheime Schattenseite erregte die Gemüter aufs Äußerste. Strauss‘ Musik fängt die erotisch aufgeladene Atmosphäre von Salomes Schleiertanz genauso eindringlich ein wie den biblischen Ernst von Jochanaans Anklagen.

Besetzung
Herodes: Rudolf Schasching
Herodias: Maria Pawlus
Salome: Manuela Uhl
Jochanaan: Olafur Sigurdarson
Narraboth: Jevgenij Taruntsov   
Page: Judith Braun
1. Jude: Algirdas Drevinskas   
2. Jude: Michael Müller       
3. Jude: Sang Man Lee
4. Jude: Jaeil Kim
5. Jude: Markus Jaursch
1. Nazarener: Jiří Sulženko
2. Nazarener: Manfred Rammel
 1. Soldat: Hiroshi Matsui
2. Soldat: Jeoung-Su Seo
Ein Cappadocier: Johannes Bisenius
Ein Sklave: Manfred Rammel


Pressestimmen
"Grandios!  Es ist ein Schwelgen im Klang und zugleich eine messerscharfe Analyse der Seelenlagen - eine wirklich großartige Leistung des Orchesters."
Sven Rech, SR 3 Saarlandwelle