König Lear
Tragödie von William Shakespeare
Inszenierung: Hermann Schein
Bühnenbild und Kostüme: Stefan Heyne
Premiere: Freitag, 12. September 2008 im Staatstheater
In »König Lear« erzählt Shakespeare eine große Geschichte über Macht und Verblendung: Der alte Lear will sein Reich an seine drei Töchter verteilen. Den größten Teil soll diejenige erhalten, die ihn am meisten liebt. Während die Töchter Regan und Goneril ihre Liebe wortreich bekunden, bleibt die Jüngste, Cordelia, stumm. Die Sprache kann ihre Gefühle nicht fassen. Lear erkennt die wahre Liebe seiner jüngsten Tochter nicht, Eitelkeit und Machtverliebtheit machen ihn blind, so dass er sein Reich den beiden älteren zuspricht, die Jüngste aber enterbt. Doch schon bald muss Lear erfahren, wie sehr er sich getäuscht hat. Die Geschichte spiegelt sich: Auch der Herzog von Gloster, hoher Staatsbeamter in Lears Diensten, täuscht sich in seinen Söhnen, vertraut dem machthungrigen Edmund und verstößt den ihm wohlgesonnenen Edgar. Sowohl Lear als auch Gloster fallen tief, Lear wird wahnsinnig, Gloster wird geblendet. Erst als ihnen alles genommen ist, offenbart sich ihnen die Wahrheit. Doch mittlerweile drohen Lears Reich Bürgerkrieg und Zerfall.
Besetzung:
Lear, König von Brittannien: Friedhelm Eberle
Herzog v. Cornwall / König v. Frankreich: Florian Kleine
Herzog v. Albany / Herzog v. Burgund: Martin Huber
Graf von Kent: Marcel Bausch
Graf von Gloster: Hans Fleischmann
Edgar, Sohn Glosters: Florian Steiner
Edmund, Bastard Glosters: Boris Pietsch
Narr: Melanie von Sass
Oswald, Gonerils Verwalter: Ron Zimmering
Goneril: Silke Geertz
Regan: Saskia Petzold
Cordelia: Dorothea Lata
Soldaten, Boten, Hauptleute: Statisterie
Pressestimmen:
"Herausragende Schauspielerleistungen tragen den "König Lear" im Saarländischen Staatstheater."
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung
"Empfehlenswertes Theater."
Heiner Dahl, Saartext





