SST Saarländisches Staatstheater, 0 kB
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, 4 kB
Sparte 4
Hiroshi Matsui, Rupprecht Braun
Hiroshi Matsui, Rupprecht Braun
Oxana Arkaeva, Algirdas Drevinskas, Judith Braun, Guido Baehr, Maria Pawlus
Oxana Arkaeva, Algirdas Drevinskas, Judith Braun, Guido Baehr, Maria Pawlus
Alexandra Lubchansky, Elizabeth Wiles; Fotos: Björn Hickmann (stage picture GmbH)
Alexandra Lubchansky, Elizabeth Wiles; Fotos: Björn Hickmann (stage picture GmbH)

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Regina Schill

Wiederaufnahme: Samstag, 3. November 2007 im Staatstheater

Termine: Sa 03.11. Mi 07.11. So 18.11. Fr 21.12. Do 27.12.

"Die Zauberflöte" ist eine Oper, die wir genau zu kennen glauben, und die uns dennoch stets aufs Neue überrascht. Sei es, weil die auf den ersten Blick so schlüssige Gegenüberstellung von Gut und Böse sich als brüchig erweist und wir am Schluss nicht mehr wissen, wem wir eigentlich noch glauben sollen. Sei es, weil sich die Musik trotz geradezu gewerbsmäßiger Verniedlichung in unseren Medien eine große Kraft und Ursprünglichkeit bewahrt hat. In Handlung und Musik der "Zauberflöte" werden die unterschiedlichsten Figuren und Stile vereint und dabei auf verblüffende Weise zu einem Ganzen verschmolzen. Trotz aller gelehrten Anspielungen ist das Werk in erster Linie ein Unterhaltungsstück - eine Märchen- und Zauberoper, tief in der Tradition des österreichischen Volkstheaters verwurzelt. Sie ist gleichermaßen eine Oper für den Kopf wie für den Bauch.

 

Es singen: Algirdas Drevinskas (Tamino) - Guido Baehr/Stefan Röttig (Papageno) - Stefania Dovhan (Pamina) - Alexandra Lubchansky (Königin der Nacht) - Hiroshi Matsui/Patrick Simper (Sarastro) - Oxana Arkaeva/Naira Glountchadze (Erste Dame) - Judith Braun (Zweite Dame) - Maria Pawlus (Dritte Dame) - Sabine von Blohn (Papagena) - Otto Daubner/Vadim Volkov (Sprecher, Erster Priester), Manfred Rammel (Zweiter Priester) - Rupprecht Braun (Monostatos) - Vladimir Makarov/Rudolf Schasching (Erster Geharnischter), Antonij Ganev/Markus Jaursch (Zweiter Geharnischter) - Mitglieder des Kinderchores am Saarländischen Staatstheater und der Protestantischen Kinderkantorei Pirmasens

Constantin Trinks (Musikalische Leitung) wurde 1975 in Karlsruhe geboren und studierte Dirigieren an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 2002 wurde er als Solorepetitor und Kapellmeister an das Badische Staatstheater Karlsruhe verpflichtet, bevor er zur Spielzeit 2002/03 als zweiter Kapellmeister nach Saarbrücken wechselte. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er erster Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater und hat in der Spielzeit 2006/07 kommissarisch das Amt des Generalmusikdirektors inne.
Andreas Gergen (Regie), geboren in Saarlouis, sammelte erste Theatererfahrungen am Saarländischen Staatstheater. 1995 begann er ein Musicalstudium an der Hochschule der Künste in Berlin und schloss 1999 mit Auszeichnung ab. 2000 übernahm er in der ARD-Kultserie «Familie Heinz Becker» die Rolle des Sohnes Stefan, wofür er den Deutschen Comedy-Preis erhielt. Als Regisseur arbeitet er seit mehreren Jahren in den Bereichen Schauspiel, Musical und Operette. Er leitete zwei Jahre als Intendant das Schlossparktheater Berlin und bescherte dem Haus mit der Europapremiere von «Pinkelstadt–Das Musical» einen überregionalen Erfolg. Seit Juli 2006 ist er Artistic Project Manager für die Theater-Company «Stage Entertainment » in Hamburg.
Stephan Prattes (Bühnenbild) wurde 1973 in Wien geboren und studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Kunstuniversität in Graz. Assistenzen führten ihn an das Grazer Opern- und Schauspielhaus, die Staatsoper Stuttgart, die Münchner Kammerspiele und das Schauspiel Frankfurt. 1988 gründete er das Kinder und Jugendtheater MKT- Theater in Graz. Stephan Prattes ist Ausstatter der Geschwister Pfister in Berlin und als freischaffender Kostüm- und Bühnenbildner sowie als Regisseur tätig; er hat u.a. für das Schauspiel- und Opernhaus Graz, das Bremer Theater, das Schauspielhaus Köln, das Theater Basel, das Hebbel-Theater, die Neuköllner Oper und die Bar jeder Vernunft in Berlin sowie für die Ruhrtriennale gearbeitet.
Regina Schill (Kostüme) studierte Bühnenkostüm an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihre Engagements als Kostümbildnerin führten sie an das Maxim Gorki Theater Berlin, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Theater an der Josefstadt Wien und das Schauspiel Frankfurt. Im Musiktheaterbereich entwarf sie u.a. Kostüme für das Theater des Westens Berlin, die Händelfestspiele Halle und das Opernhaus Halle (Bayerischer Theaterpreis für «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»). Sie arbeitete 1999 mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado. Mit Andreas Gergen verbinden sie bereits zahlreiche Theaterproduktionen (vom Broadwayhit «Pinkelstadt» bis zur Kollo-Operette «Wie einst im Mai»).