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Sparte 4
Antigone
Antigone
Antigone

Antigone

Schauspiel von Sophokles

Schauspiel von Sophokles

Inszenierung: Hermann Schein
Bühnenbild und Kostüme: Stefan Heyne

Premiere am Samstag, 8. September 2007 im Staatstheater

Termine: Sa 08.09. Mi 12.09. Fr 14.09. Di 18.09. Di 25.09. Mi 26.09. Mi 03.10. Fr 05.10. Fr 12.10. Do 25.10. Fr 26.10. Sa 10.11. Fr 23.11. So 25.11. Fr 07.12. Fr 04.01.

Polyneikes und Eteokles, Söhne des Ödipus, haben sich im Kampf um den verwaisten Thron Thebens gegenseitig getötet. Polyneikes hatte mit Hilfe des argivischen Heeres versucht die Stadt zu erobern, die Eteokles verteidigte.
Der neue Herrscher Kreon hat Eteokles feierlich bestatten lassen, während Polyneikes bei Androhung der Todesstrafe nicht beerdigt werden darf.
Antigone, beider Schwester, setzt sich über dieses Verbot hinweg. Sie beruft sich auf göttliche Gesetze, die «ewig gelten», länger als jedes Menschen Wort. Kreon spricht gegen Antigone die Todesstrafe aus und lässt sie in einem Verlies einmauern.
Erst der Seher Teiresias, der vor großem Unglück warnt, sollte Kreon das Urteil nicht aufheben, beeindruckt den Herrscher. Die Einsicht aber erfolgt zu spät: Antigone hat sich erhängt.

Antigone ist eine Frau, die ihrer Überzeugung folgt und herrschender Ideologie widersteht. Sophokles’ Tragödie, 44 v. Chr. in Athen uraufgeführt, überzeugt als psychologisches Kammerspiel und ist bis heute das meistgespielte antike Drama auf deutschsprachigen Bühnen.

Mit:  Katrin Aebischer (Teiresias), Saskia Petzold (Antigone), Melanie von Sass (Ismene) - Friedhelm Eberle (Kreon), Hans- Georg Körbel (Chor), Thomas Müller (Haimon), Maximilian Wigger (Wächter/ Bote)

Hermann Schein war Oberspielleiter in Frankfurt/Oder und Spielleiter an den Freien Kammerspielen in Magdeburg; freie Regietätigkeiten führten ihn u.a. an das Staatstheater Mainz, das Hessische Staatstheater Darmstadt oder an das Maxim Gorki Theater Berlin. Mit «Antigone» wird sich Hermann Schein zum ersten Mal dem Saarbrücker Publikum vorstellen. Schon seit vielen Jahren arbeitet Schein mit dem Bühnen und Kostümbildner Stefan Heyne zusammen. Heyne studierte Szenografie an der Kunsthochschule Berlin bei Volker Pfüller, bei dem er 1992-1993 Meisterschüler war. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Schauspiel u.a. am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Darmstadt, Staatsschauspiel Dresden und an der Hamburger Staatsoper.

Pressestimmen:
"So gelingt Hermann Schein eine in der Tat zeitlose Inszenierung des antiken Stoffs, die vieles von der ursprünglichen Kraft des Originals bewahrt....Wären da nicht diese beiden großartigen Schauspieler Saskia Petzold und Friedhelm Eberle. Es ist vor allem ihre enorme Bühnenpräsenz, die diese "Antigone" für uns heute vitalisiert."
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung, 10. September 2007

"Der Ältestenrat Thebens ist in der Schein´schen Inszenierung ein Ein-Mann- Chor in Person von Hans Georg Körbel. Maximilian Wigger begleitet ihn - wenn er nicht gerade den Unglücksboten gibt - auf der E- Gitarre. Dieses Duo, das Bühnenbild und die präzise Platzierung vor den hohen Wänden gehört zum Besten in Hermann Scheins Inszenierung."
Anke Schäfer, SR- online, 11. September 2007

"Hermann Schein inszeniert den Stoff als zeitlosen Konflikt europäischer Staatslehre und Geistesgeschichte. Straffe Textführung und ein wuchtigwendiges Bühnenbild setzen konsequent auf Sophokles' sprachliche und szenische Kraft. Die Schauspieler agieren ausdruckstark. Überzeugend Eberle als Kreon: Er verdichtet den Konflikt als aktuellen Diskussionsstoff unserer Zeit."
Heiner Dahl, Saartext, 10. September 2007